Pressteile

Sondergeschützte Fahrzeuge werden zunehmend mit Pressteilen aufgerüstet. Diese Teile fügen sich passgenau ein und reduzieren das Gewicht des Fahrzeuges. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Kostenersparnis beim Kleinserieneinsatz der Pressteile.

Pressteile für Leicht- und Schwerpanzerung 

Wesentliche Vorteile von Pressteilen gegenüber herkömmlichen Schweißbaugruppen:

  • Bauraumoptimierung durch 3D-Anpassung an Fahrzeuggeometrie
  • Verringerung Bauteiltoleranzen
  • Reduzierung Bauteilpreise
  • großflächige Bauteile einteilig herstellbar (z.B. Dach)

Bereich Leichtpanzerung:

Bedrohung:  Handfeuerwaffen bis Beschussklasse VR4)

  • Einsatz kaltgepresster Manganstahl

Bereich Schwerpanzerung:

Bedrohung Langfeuerwaffen sowie Ansprengungen (Beschussklasse VR6 – VR7):

  • Einsatz eigenentwickelter pressgehärteter Ballistikstahl InKaS 7.0
  • nur 8,8 mm Materialdicke für Beschussklasse VR7
    Kostenvorteil von ca. 50% gegenüber etablierten Panzerungsmaterialien VR7
Panzerungsbauteil aus kaltgepresstem Manganstahl für Beschussklasse VR4

Panzerungsbauteil aus kaltgepresstem Manganstahl für Beschussklasse VR4

Exponat Panzerung Säule B aus Material InKaS 7.0 (beschossen in Beschussklasse VR7)

Exponat Panzerung Säule B aus Material InKaS 7.0 (beschossen in Beschussklasse VR7)

Bild 27 - Detailansicht Exponat Panzerung Säule B aus Material InKaS 7.0 (beschossen in Beschussklasse VR7)

Bild 27 - Detailansicht Exponat Panzerung Säule B aus Material InKaS 7.0 (beschossen in Beschussklasse VR7)

Zertifikat des Staatlichen Beschussamtes Mellrichstadt für Material InKaS 7.0; geprüft Multihit-Beschuss in Beschussklasse  VR7

Zertifikat des Staatlichen Beschussamtes Mellrichstadt für Material InKaS 7.0; geprüft Multihit-Beschuss in Beschussklasse VR7